Umbauprojekt

Neue Perspektiven nach dem Feuer unterm Dach

Seit dem Dachstuhlbrand der Kirche Ende September ist ein gutes halbes Jahr vergangen.

Viele Köpfe und Hände haben seitdem daran mitgearbeitet, dass die Baustelle trotz der widrigen Umstände nicht zum Erliegen kam und nach einer kurzen Unterbrechung so schnell wie möglich weitergeführt werden konnte.

Das betraf am Anfang vor allem die Kita-Baustelle. Dort sind inzwischen die Aufbauarbeiten im Innern voll im Gange. Aktuell werden die Wände gestrichen, der Fußboden eingebaut und die Fliesen verlegt. Nach Abschluss der Planung sind jetzt die Ausschreibungen für die Außenanlagen (Grünflächen) und die Innenausstattung der Kita auf dem Weg.

NatĂĽrlich sind die Auswirkungen von Corona auch auf unserer Baustelle spĂĽrbar. Der so wichtige Austausch zwischen den Handwerkern darf nicht zu einer Ansteckungsgefahr werden! Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass der Kindergarten im Sommer fertig wird und danach bezogen werden kann.

Im Bereich der Kirche ist zurzeit nicht allzu viel Entwicklung zu sehen).

Doch auch hier gab es wichtige Fortschritte: Der verkohlte Dachstuhl wurde komplett abgetragen und entsorgt. Darunter kam das Haupttragwerk des Kirchendachs zum Vorschein. Dieses Tragwerk aus Stahl wurde statisch begutachtet und kann glücklicherweise erhalten bleiben! Dieses erfreuliche Ergebnis hat es den Architekten ermöglicht, eine neue Ausführungsplanung zu erstellen und die Leistungsverzeichnisse für die Handwerker fertig zu stellen. Denn anders als im ersten Anlauf brauchen wir ja nun ein komplett neues Kirchen-Dach. Die Angebote der für die Ausführung in Frage kommenden Firmen liegen mittlerweile vor. Mit etwas Glück sind die Metallbauer und Zimmerleute ab Anfang Mai auf unserer Baustelle. Dann geht es auch auf der Kirchenbaustelle wieder sichtbar voran. Mit Gottes Hilfe sind wir dann im September wieder so weit, wie vor einem Jahr. Nur ein Jahr Verzögerung trotz des verheerenden Brandes und während der Corona-Pandemie.
Wir danken allen, die dazu beigetragen haben. 

Dr. Martin Peters
in Zusammenarbeit mit Matthias Lohmann
(ArchitekturbĂĽro subsolar)

 

Umbaupläne 

Die Pläne für die Sanierung und den Umbau unseres Gemeindezentrums Jeremia schreiten weiter voran. Hier noch einmal die wichtigsten Punkte der Bauplanung:

  • Die Kindertagesstätte (Kita) wird deutlich erweitert. Dazu wird ein neuer Verbindungstrakt zwischen alter Kita und Gemeindesaal gebaut. Der dann verbundene Gebäudekomplex wird Platz fĂĽr etwa 130 Kinder und ihre Erzieher*innen bieten. Der Kita-Eingang wird in den Innenhof näher zur Gemeinde verlegt.
  • Die Kirche wird grundlegend saniert und in Zukunft das ganze Jahr ĂĽber nutzbar (nicht nur zwischen Ostern und Silvester). Dazu wird auch das nördliche Seitenschiff komplett ĂĽberdacht. Die beiden Seitenschiffe werden, wie schon das nördliche, durch Glaswände abgetrennt, so dass sich dort auch das Alltagsleben der Gemeinde mit abspielen kann. So soll unser wunderschöner Kirchenraum nicht nur am Sonntag das Zentrum unseres Gemeindelebens sein, sondern auch während der Woche fĂĽr verschiedenste Veranstaltungen zur VerfĂĽgung stehen. Die Ansicht der Backstein-Wände bleibt im Innenraum trotz der deutlichen energetischen Verbesserung in der aktuellen Form erhalten. 
  • In der bisherigen Sakristei schlieĂźt sich in Zukunft ein gemeindlicher KĂĽchenraum mit Kaffeetischen an, der nicht nur nach dem Gottesdienst zum Zusammensitzen einladen soll. Zur Jeremia-Figur und dem Walnussbaum wird die Fassade geöffnet, so dass man dort auf der SĂĽdseite die ersten Sonnenstrahlen auch unter freiem Himmel genieĂźen können soll.
  • Ein Sanitär- und Lagertrakt bildet den Ăśbergang zu den weiteren gemeindlichen Räumen, in denen Platz fĂĽr alle aktuellen und auch neue kirchliche Aktivitäten entstehen soll. Die bestehenden Wohnungen zusammen mit den aktuellen Räumlichkeiten der Immanuel-Diakonie (Beratungszentrum) bleiben vom Umbau weitgehend unbeeinträchtigt.

Dr. Martin Peters (fĂĽr den GKR Zuflucht-Jeremia)


Es ist auf den Weg gebracht…


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